Theorie gegen die Gleichgültigkeit
 



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Tatendrang

Zugegebenermaßen ist es schon etwas psychologische Manipulation, solch einen Text genau im Frühling zu verfassen. Denn im Frühjahr fällt es besonders leicht, die Menschen von dem zu überzeugen, was ich ihnen erzählen will. Wenn nämlich auch die letzten Züge der Frühjahrsmüdigkeit vorbei sind, möchte jeder automatisch wieder erwachen, sich entfalten, wie ein junger Schmetterling aus seinem Cocoon. Wir fühlen uns wie Maikätzchen, die sich in den gleißenden Sonnenstrahlen recken und strecken, erwartungsvoll darauf, was das Leben ihnen bringen mag. Sicher kennt ihr das Gefühl und wahrscheinlich wisst ihr auch langsam, was ich meine. Es ist dieser Drang, aktiv zu werden, die Lust etwas zu tun etwas (und sei es nur sich selbst) zu bewegen. „Natürlich“, werden einige jetzt vielleicht sagen, „ist doch ganz normal. Ein Urtrieb-genau wie die Tiere, die aus dem Winterschlaf erwachen. Und?“
Na ja, nix und. Diese Menschen haben schon Recht. Ich bin aber nach langem Grübeln und Beobachten zur Ansicht gekommen, dass inzwischen viel zu viele Leute diese „Urinstinkte“ unterdrücken. Und zwar rede ich jetzt ganz konkret vom Drang, uns selbst wie auch unsere Umgebung zu verändern. Gut, wir haben die Erde bereits verändert wie kein anderes Lebewesen, aber genau das sollte der Grund tun, noch mehr zu tun. Schließlich haben wir nicht nur Gutes getan, eventuell sogar weniger...
Nun ist es also eine besonders praktische Angelegenheit, dass wir ab und zu, manche mehr mache weniger oft, die meisten eher im Sommer als im Winter, von selbst diesen Tatendrang erlangen. Es ist die Lust, etwas Gutes zu tun, was nicht nur primär nach Anerkennung strebt, sondern wirklich von der höheren Weisheit, dass unsere Welt verändert werden muss, kommt.
Was erlaube ich mir überhaupt, solche Worte über meine Mitmenschen zu schreiben, wo mich –ich bekenne- auch nicht immer nur Versuche, die Welt zu verbessern, lenken. Nun: Irgendjemand muss es ja tun! Es ist auch nur menschlich, dass wir alle ein bisschen egoistisch sind, lieber etwas tun, was direkt belohnt wir (hehe- wir sind nicht besser als unsere Hunde) und manchmal wie paralysiert vor all den Aufgaben stehen, die getan werden müssten. Im Letzteren liegt, wie ich finde auch das Hauptproblem, weshalb wir lieber diesen Tatendrang unterdrücken. Wir wissen alle, dass die Hungersnot in den ärmsten Ländern ungerecht ist, dass irgendwelche hirnlose Nazis selbst sechzig Jahre nach Kriegsende meinen, Hitler sei toll gewesen und all diese Dinge, die unumstritten die größten Gesellschaftsprobleme sind. Doch sie von heute auf morgen verändern zu wollen ist genauso hirnrissig, wie der Versuch, übers Wasser zu gehen. Wir sind nicht Jesus. Und genau deshalb sollten wir auch kleine Brötchen backen.
Schon allein, die Absicht, der Welt hilfsbereiter zu entgegnen und kleine Ungerechtigkeiten zu richten, wird dafür sorgen, dass wir uns augenblicklich nützlicher und dadurch auch besser fühlen. Wir sorgen für eine freundlichere, sichere oder schönere Umwelt und bekommen auch noch was zurück. Nur ist es diesmal so, dass wir die Annerkennung nicht unbedingt von anderen erhalten, sondern von unserem Inneren. Ich kenne (bisher glücklicherweise) noch keinen Menschen, dem eine soziale Aktivität keine innere Befriedigung verschafft. Eine soziale Aktivität lässt sich auch mit einer physischen Aktivität vergleichen- jedenfalls mach ich das. Haben wir uns erst mal dazu aufgerafft, uns zu bewegen, zum Beispiel Joggen zu gehen, werden wir alsbald freudig feststellen, wie stolz und zufrieden wir uns fühlen.
Egal ob für sich selbst aktiv sein oder für unsere Mitmenschen, Tiere, Umwelt: Jeder kann das!
Und jetzt sage bloß keiner, er habe keine Zeit! Ein sehr schönes Sprichwort lautet: „Sage niemals, du hättest keine Zeit. Denn jeder deiner Tage hat vierundzwanzig Stunden, genau wie der von Albert Einstein, Mutter Teresa und Abraham Lincoln.“ Tja, meine Damen und Herren, jetzt erinnert euch mal daran, was diese Menschen Großes erschaffen haben!



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